Vater eines unehelichen Kindes nicht bekannt? – Ein Beitrag von Prof. F. Gundacker

Man sollte nicht voreilig die Flinte ins Korn werfen – wie das folgende Beispiel zeigt:
Theresia Haslinger wurde am 27.6.1869 in Arbesbach 39 geboren – bei ihrem Taufeintrag wurde der Vater nicht angegeben.
Durch den untenstehenden Vergleich wissen wir nun, wer der Vater von Theresia war: Theodor Kitzler Weiterlesen

Ing. Felix Gundacker – Verleihung des Berufstitels Professor (Frank Raschka)

Lieber Felix!

Zur Verleihung des Berufstitels Professor gratuliere ich Dir von Herzen! Diesen Titel hast Du Dir redlich verdient!

Inmitten von diesen bekannten Persönlichkeiten, als mit Abstand jüngster Geehrte ausgezeichnet zu werden war sicherlich ein beeindruckendes Erlebnis. Im vorigen Jahr wurden lediglich neun Persönlichkeiten im Bundesministerium für Bildung mit diesem Berufstitel ausgezeichnet; das zeigt, dass damit sorgfältig umgegangen wird und Professor kein inflationär vergebener Titel ist. Weiterlesen

Die Pflegschaftsakten – eine Möglichkeit, Väter von unehelichen Kindern zu finden. – Ein Beitrag von F. Gundacker

Eine der wenigen Möglichkeiten, Väter von unehelichen Kindern in Erfahrung zu bringen, sind die Pflegschaftsakten. Vor allem dann, wenn die Mutter Alimentationszahlungen gegen der Vater angestrengt hat. Weiterlesen

Das hat´s zu unserer Zeit nicht gegeben. – Ein Beitrag von F. Gundacker

Im Unterschied zu vielen Österreichern hatte ich das enorme Glück, alle vier Großeltern lange Zeit zu erleben, ja größtenteils mit ihnen zu leben. Sie erzählten mir viele Geschichten, wie schwierig das Leben war, über den Beruf des landwirtschaftlichen Geräteherstellers (= Holzrechenmacher), über ein Leben ohne Strom und Zentralheizung, Telefon und Auto und über die wenigen Freudentage wie Hochzeiten oder Namenstage, was es gegeben hat und was nicht, in der Strenge der damaligen Zeit. Ihrer Zeit. Weiterlesen

8. Stammtisch am 17.11.2015

Beim vorletzten Stammtisch ging es um Eheverträge, Testamente und Verlassenschaftsprotokolle, beim letzten um Fassionen und den Kataster als Quellen für Familienforscher. Diesmal wurde wieder ein sehr interessantes Thema behandelt:

Nicht alle unserer Vorfahren haben sich immer rechtskonform verhalten, sondern kamen auch manchmal mit dem Gesetz in Konflikt.

Welche spannenden Informationen Strafprotokolle der Herrschaften enthalten können wurde uns von Ing. F. Gundacker am Beispiel der Strafprotokolle der Herrschaft Arbesbach näher gebracht. Weiterlesen

2. Stammtisch am 21.4.2015

Der zweite Stammtisch – Absolut kostenlos und an keine Mitgliedschaft gebunden! – wieder im Gasthaus Ebner, 1150 Wien, Neubaugürtel 33 , natürlich in einem Nichtraucherraum.

Das Lokal wurde bereits beim ersten Stammtisch aufgrund der guten Kost sowie wegen seiner günstigen Verkehrslage an der U-Bahnlinie U6 und der Parkmöglichkeit in der benachbarten Lugner-City geschätzt.IMG_0098-Ausschnitt

Nach einer Vorstellungsrunde der zwölf neu zur Gruppe hinzu gestoßenen ging es diesmal um 

„Die Erfolgsstory GenTeam – Tipps und Tricks für Eure Forschung!“ 

präsentiert von Ing. Felix Gundacker. Der „Erfinder“ der genealogischen Datenbank konnte den Teilnehmern viele Hinweise zu einer effizienten Nutzung der Datenbanken nahebringen. Eine intensive Diskussion über Möglichkeiten, aber auch die zukünftige Entwicklung von GenTeam schloss sich an den Vortrag an.

Die als Vorbereitung der nächsten Stammtische vom Initiator Leopold Strenn durchgeführte Fragebogenaktion zwecks Erhebung der Interessen der Stammtischteilnehmer wurde präsentiert. Sie stellt nunmehr die Leitlinie für die Planung der nächsten Stammtische dar.

Der Abend wurde mit Erfahrungsaustausch, gegenseitiger Unterstützung und Plauderei fortgesetzt, die Gäste der letzten beiden Tische mussten zu vorgerückter Zeit anlässlich der Sperrstunde ihre Fachgespräche beenden.

Über diese Webseite

 

 

In den letzten Jahren hat das Interesse an der Erforschung der eigenen Familiengeschichte stark zugenommen. Gefördert wurde dies in Österreich durch die Online-Bereitstellung der für die Erforschung der Familiengeschichte unabdingbaren Tauf-, Trauungs- und Sterbebücher der Religionsgemeinschaften. Federführend war hier ICARUS mit seinem Projekt Matricula. Der regelmäßige Kontakt zwischen den Forschern in Pfarren und Archiven wurde durch die isolierte Arbeit am PC-Arbeitsplatz zu Hause mit allen Vor-, aber auch Nachteilen ersetzt.

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Franz Treipl und Anna Maria geb. Plach mit ihren Kindern Franz, Johann und Stephanie um 1930

Parallel zu dieser Entwickung fanden sich viele Forscherinnen und Forscher, um bei der Initiative GenTeam von Felix Gundacker an der Erstellung von Forschungshilfen in Form von Indizes und Datenbanken mitzuarbeiten. Am 15.1.2015 wurde das fünfjährige Jubiläum von GenTeam im Rahmen eines von weit über hundertfünzig Teilnehmern besuchten Genealogiesymposiums  in St. Pölten gefeiert.

Diese Veranstaltung zeigte die große Bedeutung des persönlichen Kontakts zwecks Erfahrungsaustausch und Fortbildung der Interessierten auf. Diesem Aspekt Rechnung tragend wurde von Leopold Strenn am 17. März 2015 der GENEALOGENSTAMMTISCH.IN.WIEN ins Leben gerufen. Seither fanden monatlich Stammtische mit kompetenten Vortragenden und zum Teil über 60 teilnehmenden Forscherinnen und Forschern, einige Führungen und Kurse statt.

Anfänger und Fortgeschrittene fanden bei diesem Stammtisch ihre genealogische Heimat.

Wir feuen uns auch Sie bei einem unserer Stammtische begrüßen zu dürfen.

Leopold Strenn