Die Einquartierung und Verpflegung des Militärs zu Beginn des 18. Jahrhunderts

„Der Hauswirth ist schuldig, wann und so offt er mit denen Seinigen, der Lands=Art und Gewohnheit nach, das Mittag= oder Nacht=Mahl geniesset, den einquartierten Soldaten auch mitessen zu lassen, und die selbst geniesende Kost mitzutheilen.“

Ein Beitrag von Markus Fochler im Blog des HGM:
http://blog.hgm.at/2017/10/13/unter-dach-und-fach/

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Landeskundliche Publikationen Niederösterreichs online

„Der Verein für Landeskunde von Niederösterreich wurde 1864 gegründet und ist eine der ältesten wissenschaftlichen Gesellschaften Österreichs. Er beschäftigt sich in enger Zusammenarbeit mit den Kultureinrichtungen des Landes Niederösterreich mit allen Bereichen landeskundlicher Forschung. Die Herausgabe entsprechender Publikationen und die Abhaltung einschlägiger Veranstaltungen zählen zu seinen wichtigsten Tätigkeiten.“ (www.noel.gv.at) Weiterlesen

Die Kinderabgabe in der Findelanstalt

Ein Beitrag aus: Illustriertes Extrablatt, Wien, 8. Juni 1872 (Lesezeit 3 Minuten)

„Neun Tage nachher, nachdem sie einem Kinde das Leben geschenkt, werden jene Frauenspersonen, welche im allgemeinen Krankenhause Hilfe gesucht haben, in einem geschlossenen Wagen, in das Findelhaus überführt. Die Fenster dieses Wagens entbehren aber die Vorhänge, aus welchem Grunde sich stets eine Anzahl Neugieriger demselben anschließt, um die Darinsitzenden sehen und belächeln zu können. Im Hofe des Findelhauses verlassen die Wöchnerinnen den Wagen mit ihren Kindern und begeben sich in das sogenannte „Wasserzimmer,“ in welchem ihnen die Kinder abgenommen, gewogen und zur ärztlichen Visitation bereitstehende Lager der Reihe nach angewiesen werden.

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„Die Archive müssen Informationshoheit über ihre Bestände abgeben“

„Wir brauchen einen viel breiteren und offeneren Zugang zu den Quellen in den Archiven. Die Archive müssen Informationshoheit über ihre Bestände abgeben“ (Thomas Just, Leiter des Haus-, Hof- und Staatsarchiv Wien)

Dazu ein heutiger Blogbeitrag auf https://archive20.hypotheses.org von Joachim Kemper, Wiss. Archivar (München 2005/2011, Speyer 2011/2015, jetzt Abteilungsleiter am Institut für Stadtgeschichte, Frankfurt am Main), Historiker.

Lesenswert bis zum Ende!

https://archive20.hypotheses.org/5138

Vater eines unehelichen Kindes nicht bekannt? – Ein Beitrag von Prof. F. Gundacker

Man sollte nicht voreilig die Flinte ins Korn werfen – wie das folgende Beispiel zeigt:
Theresia Haslinger wurde am 27.6.1869 in Arbesbach 39 geboren – bei ihrem Taufeintrag wurde der Vater nicht angegeben.
Durch den untenstehenden Vergleich wissen wir nun, wer der Vater von Theresia war: Theodor Kitzler Weiterlesen

Einfache und zuverlässige Adress-Suche in Österreich

Sie suchen eine Adresse? Im Adressregister – aktuell, zuverlässig und kostenlos!

Im Adressregister sind alle von den Gemeinden offiziell vergebenen Adressen in der von der Gemeinde festgelegten Schreibweise eindeutig lagemäßig den Gebäuden zugeordnet gespeichert. Dieser Adressbestand ist gemäß § 9a Vermessungsgesetz ein Bestandteil des Grenzkatasters und wird von den Gemeinden und Städten über eine zentrale Meldeschiene geführt und aktualisiert. Weiterlesen

FamOs: Familiennamen Österreichs

Eine übersichtliche Einführung in die Geschichte und Bedeutung unserer Familiennamen des Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH-ÖAW), Abt. Variation und Wandel des Deutschen in Österreich im Rahmen des Projekts „Familiennamen Österreichs / FamOs“

Zu finden auf http://hw.oeaw.ac.at/famos in der Einleitung. Weiterlesen

Ing. Felix Gundacker – Verleihung des Berufstitels Professor (Frank Raschka)

Lieber Felix!

Zur Verleihung des Berufstitels Professor gratuliere ich Dir von Herzen! Diesen Titel hast Du Dir redlich verdient!

Inmitten von diesen bekannten Persönlichkeiten, als mit Abstand jüngster Geehrte ausgezeichnet zu werden war sicherlich ein beeindruckendes Erlebnis. Im vorigen Jahr wurden lediglich neun Persönlichkeiten im Bundesministerium für Bildung mit diesem Berufstitel ausgezeichnet; das zeigt, dass damit sorgfältig umgegangen wird und Professor kein inflationär vergebener Titel ist. Weiterlesen

Aufgelassene und verschwundene Friedhöfe – Ein kleiner Beitrag zu den Josephinischen Friedhöfen in Wien zwischen 1784 und 1874 von Günter Oppitz

Wer dem Friedhof St. Marx (3. Bezirk) einen Besuch abstattet, ist sich zwar bewusst, dass er sich auf einem Friedhof befindet, nicht allen ist jedoch bekannt, dass hier schon viele Jahrzehnte keine Beisetzung mehr stattgefunden hat.

Wenn jemand im Waldmüllerpark (10. Bezirk) oder im Währinger Park (18. Bezirk) Erholung sucht, wird er vielleicht durch die Gräberhaine (99 bzw. 58 Grabsteine) darauf aufmerksam, dass sich hier einmal große Friedhöfe befanden. Weiterlesen