6. Stammtisch am 23.9.2015

Mittwoch, 23. September 2015, 19.00 Uhr

Diesmal eine Führung durch die Bibliothek und Sammlungen der Heraldisch-Genealogischen Gesellschaft Adler (1010 Wien, Universitätsstraße 6/9b) durch deren Vizepräsidenten Dipl.-Ing. Georg Gaugusch und Frau Dr. Christa Mache.

Die Heraldisch-Genealogischen Gesellschaft „Adler“ (gegründet 1870) ist die bedeutendste genealogische Gesellschaft im Gebiet der ehemaligen Monarchie bzw. deren Nachfolgestaaten.

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Heraldisch-Genealogische Gesellschaft Adler Wien – Leseraum (Foto: Leopold Strenn)

In der größten Fachbibliothek des Kontinents stehen über 40.000 Bände an Fachliteratur zur Verfügung, darunter natürlich auch die wichtigen internationalen Nachschlagewerke wie Gotha, Siebmacher, Kneschke, Wurzbach, Militärschematismen, Kriegsverlustlisten (1914-1918), Hofkalender, alte Einwohnerverzeichnisse etc.

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Herladisch-Genealogische Gesellschaft Adler Wien – Bibliothek (Foto: Leopold Strenn)

Die Bibliothek unterhält über 180 laufende Zeitschriften und Jahrbücher aus allen Staaten der Welt. Einen bedeutenden Bestand bilden die ca. 200 bereits nicht mehr erscheinenden Zeitschriften.

Neben der Bibliothek besitzt die Gesellschaft ADLER die wohl bedeutendste Partezettelsammlung Österreichs, die etwa eine halbe Million alphabetisch sortierte Todesanzeigen und sonstige Familienmitteilungen (meist Vermählungsanzeigen) umfasst.

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Siegelschrank im Adler (Foto: Leopold Strenn)

Die Sammlung wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts angelegt und beinhaltet Anzeigen aus der Zeit des Frühbiedermeier (1790-1800) bis heute. Im Laufe der Zeit kamen einige Privatsammlungen dazu, unter anderem auch Bestände von Todesanzeigen aus Zeitungen, die etwa den Zeitraum 1923 bis 1938 abdecken. Auch bedeutende Sammlungen an Adelsdiplomen, Siegeln und Siegelabdrücken sind beim Adler vorhanden.

Wegen beschränkter Raumverhältnisse war die Teilnehmerzahl auf 20 Personen beschränkt. Für alle, die wegen beschränkter Teilnehmerzahl nicht teilnehmen konnten oder den Adler schon kannten, bestand die Möglichkeit zur selben Zeit mit F. Gundacker im Hofbräu zum Rathaus (ehemals Adam) ihre genealogischen Fragen zu diskutieren.

Im Anschluss an die Führung beim Adler trafen sich die Führungsteilnehmer mit jenen, die nicht an dieser teilgenommen hatten, im Hofbräu beim Rathaus.

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