11. Stammtisch am 24.2.2016

Das Sommersemester begann wieder im „Hofbräu zum Rathaus“, 1080 Wien, Florianigasse 2, Richterstüberl diesmal mit zwei Themenbereichen:

Die Meinungsumfrage über das vergangene Jahr war abgeschlossen, beim letzten Stammtisch war zu wenig Zeit zu einer umfassenden Präsentation, weshalb diese zu einem der beiden Hauptthemen dieses Stammtischs gemacht wurde.

Ein Punkt dieser Umfrage bezog sich auf die Lesekompetenz der Forscherinnen und Forscher. – diesbezüglich wurde bei einigen ein Nachholbedarf gesehen – ein anderer bezog sich auf die Erfassung genealogischer Daten mit einem Ahnenforschungsprogramm.

Aus diesem Grund wurde für den 11. Stammtisch ein zweiteiliges Programm vorgesehen:

Kurrent für Anfänger – Teil 1 von 17.00 – 17.50 Uhr

anschließend um 18.00 Uhr der GENEALOGENSTAMMTISCH.IN.WIEN mit zwei Schwerpunkten:

1.) Präsentation der Umfrageergebnisse durch Stephan Reiter-Petrov

2.) Erfassung und Standardausgabe genealogischer Daten am Beispiel der Ahnenforschungssoftware AGES durch Leopold Strenn

Stammbuch MS 1935Bei der Planung wurde angenommen, dass ca. fünf bis sieben Teilnehmer beim ersten Modul zu erwarten wären. Tatsächlich war das Interesse wesentlich größer, 19 hatten sich angemeldet, 23 waren dann tatsächlich gekommen. Strenn begann mit der Motivation zu diesem Kurs, definierte das Ziel, begann anschließend mit einigen kleinen Tests, die die möglicherweise vorhandenen emotionalen Barrieren abbauen sollten, und führte in die Arten des Lesens ein. Leslichkeit und Lesbarkeit waren genauso Themen wie die Frage der Rechtschreibung. Nun folgte eine Einführung in die Kurrentschrift, die mit Übungsbeispielen von Stammbucheinträgen abgeschlossen wurden. Ein Teilnehmer: „Ich hab gar nicht gewusst, dass ich das lesen kann.“

Der Kurs wird demnächst mit dem Modul 2 fortgesetzt. 

Im Anschluss fand der eigentliche Stammtisch statt, an dem fast alle Anwesenden des Kurses auch teilnahmen, weitere kamen nun dazu, sodass das Jägerstüberl wieder übervoll besetzt war. Reiter-Petov stellte die Umfrageergebnisse vor, die eine wertvolle Unterstützung bei der Planung der Stammtische des heurigen Jahres darstellen, die Details werden in einem eigenen beitrag vorgestellt. Nach einer kurzen Diskussion präsentierte Dipl.-Ing. Leopold Strenn die Erfassung, Verwaltung und Ausgabe genealogischer Daten anhand der Ahnenforschungssoftware AGES. Zum Abschluss präsentierte er mit dem „Complete Genealogy Reporter“ die Möglichkeit eine weitergebbare Dokumentation von Forschungsergebnissen in Buchform (als Word-Dokument), als durchsuchbare PDF-Datei mit Verlinkungen oder als HTML-Datei für die eigene Webseite in nur wenigen Minuten zu erstellen. Nach intensiven Diskussionen verließen die letzten zur Sperrstunde das Hofbräu.

Ausgabemöglichleten des Complete Genealogy Reporters

 

 

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