12. Stammtisch 3.3.2016

Diesmal beginnend mit einer Führung im Wiener Stadt- und Landesarchiv. Diesmal mehr als 2/3 Damen!

Das Wiener Stadt- und Landesarchiv ist nicht nur wegen seiner Bestände, sondern auch wegen seiner Architektur einzigartig. Es ist eingebettet in den Gasometer D in Simmering und eine der wenigen runden Archivbauten weltweit.

Auf einer Gesamtfläche von circa 16.000 Quadratmetern finden sich in sechs Archivgeschoßen insgesamt 17 Depoträume mit einer Fläche von circa 10.000 Quadratmetern. Im Rahmen der Führung ist es möglich, einige dieser Depoträume zu besichtigen und mehr über die darin enthaltenen Unterlagen zu erfahren. (Wiener Stadt- und Landesarchiv)

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11. Stammtisch am 24.2.2016

Das Sommersemester begann wieder im „Hofbräu zum Rathaus“, 1080 Wien, Florianigasse 2, Richterstüberl diesmal mit zwei Themenbereichen:

Die Meinungsumfrage über das vergangene Jahr war abgeschlossen, beim letzten Stammtisch war zu wenig Zeit zu einer umfassenden Präsentation, weshalb diese zu einem der beiden Hauptthemen dieses Stammtischs gemacht wurde.

Ein Punkt dieser Umfrage bezog sich auf die Lesekompetenz der Forscherinnen und Forscher. – diesbezüglich wurde bei einigen ein Nachholbedarf gesehen – ein anderer bezog sich auf die Erfassung genealogischer Daten mit einem Ahnenforschungsprogramm.

Aus diesem Grund wurde für den 11. Stammtisch ein zweiteiliges Programm vorgesehen:

Kurrent für Anfänger – Teil 1 von 17.00 – 17.50 Uhr

anschließend um 18.00 Uhr der GENEALOGENSTAMMTISCH.IN.WIEN mit zwei Schwerpunkten:

1.) Präsentation der Umfrageergebnisse durch Stephan Reiter-Petrov

2.) Erfassung und Standardausgabe genealogischer Daten am Beispiel der Ahnenforschungssoftware AGES durch Leopold Strenn Weiterlesen

10. Stammtisch 20.1.2016

Das neue Jahr hat begonnen und unser erster Stammtisch des Jahres 2016 begann aufgrund der Sperre des Gasthauses Ebner in einem neuen Lokal, dem „Hofbräu zum Rathaus“ im 8. Bezirk in der Florianigasse 2.

Nachdem im Vorjahr Eheverträge, Testamente und Verlassenschaften sowie Fassionen und Kataster Themen waren, wurde diesmal mit den Grundbüchern die Reihe unserer Stammtische begonnen:

Grundbücher als Quellen für Familien- und Hausgeschichtsforschung“

Die räumlichen Verhältnisse – in unserem Raum finden knapp über dreißig Personen Platz – bequem Platz, vierunddreißig waren dicht gedrängt anwesend, für den Vortragenden Dipl.-Ing. Leopold Strenn war nur ein Stehplatz frei, was bei seiner Vortragsart keine Qualitätseinschränkung darstellte.

Von der Definition des Grundbuchs ausgehend zeichnete Strenn die geschichtliche Entwicklung nach. Das erste Grundbuch von Wien ist das des Bürgerspital aus der Zeit um das Jahr 1300. Erst mit dem Tractatus de juribus incorporalibus wurde im Jahr 1679 eine Vereinheitlichung der Führung der Bücher herbeigeführt. Die Herrschaften wurden verpflichtet Grundbücher auf eigene Kosten zu führen, jeden Wechsel eines Grundeigentümers einzutragen und die Eintragung der Lasten (Sätze) vorzunehmen.

Bis ins 18. Jahrhundert bestand ein Dreibuch-System: Das Dienst- oder Grundbuch, das Gewährbuch und das Satzbuch. Bestrebungen zur Steigerung der Übersichtlichkeit führten dazu, dass das Grundbuch zum Hauptbuch wurde (Niederösterreichische Landtafel 1758, Böhmen 1794). Die beiden anderen Bücher waren nunmehr als Urkundensammlung zu sehen.

Mit dem Allgemeinen Grundbuchsgesetz 1871 wurde der Grundstein zum Wechsel von den alten grundherrschaftlichen zu den staatlichen Grundbüchern gelegt. Die letzten Kronländer waren Tirol mit dem Anlegungsgesetz 1897 und Vorarlberg 1900. Für den Sonderfall des Burgenlandes erfolgten die entsprechenden Regelungen im Jahr 1927.Grundbuch Organisation

Die Führung der Grundbücher obliegt nun den Bezirksgerichten. Nach der Beschreibung des Aufbaues des Grundbuches sowie der genealogisch und heimatkundlich relevanten Informationen brachte Strenn Beispiele wie mit unterschiedlichen Ausgangsinformationen auf die Grundbuchseinlagen zugegriffen werden kann.

Im Rahmen des Stammtisches wurden auch die Ergebnisse der nach einem Jahr nun zum zweitenmal – diesmal online – durchgeführten Teilnehmerbefragung berichtet. Die Ergebnisse wurden von Stephan Reiter-Petrov präsentiert. Doch dazu ein anderes Mal.

9. Stammtisch am 9.12.2015

Das Jahr 2015 geht seinem Ende entgegen. Der monatliche GENEALOGENSTAMMTISCH.IN.WIEN kann auf ein erfolgreiches erstes Jahr zurückblicken. Insgesamt haben 105 Personen unseren Stammtisch besucht, das heißt, dass durchschnittlich jeder unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeden zweiten Stammtisch besucht hat. Weiterlesen

8. Stammtisch am 17.11.2015

Beim vorletzten Stammtisch ging es um Eheverträge, Testamente und Verlassenschaftsprotokolle, beim letzten um Fassionen und den Kataster als Quellen für Familienforscher. Diesmal wurde wieder ein sehr interessantes Thema behandelt:

Nicht alle unserer Vorfahren haben sich immer rechtskonform verhalten, sondern kamen auch manchmal mit dem Gesetz in Konflikt.

Welche spannenden Informationen Strafprotokolle der Herrschaften enthalten können wurde uns von Ing. F. Gundacker am Beispiel der Strafprotokolle der Herrschaft Arbesbach näher gebracht. Weiterlesen

7. Stammtisch am 14.10.2015

Diesmal Dipl.-Ing. Leopold Strenn: „Fassionen und Kataster als Quellen für Familien- und Hausgeschichtsforschung“

Nachdem vor Kurzem Mappen des Franziszeischen Katasters durch das NÖLA online gestellt wurden und die Katastralmappen des Franziszeischen Katasters weiterer ehemaliger Kronländer online verfügbar sind, hat dieses Thema besondere Aktualität. Weiterlesen

5. Stammtisch am 19.8.2015

Für viele ist die Urlaubszeit vorbei, manchen steht der Urlaub noch bevor.

Auf Wunsch von einigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde kurzfristig ein Stammtisch eingeschoben. Diesmal im „Hofbräu zum Rathaus“, ehemals Adam in 1080 Wien, Florianigasse 2 bei einem gemütlichen Beisammensein mit viel Erfahrungsaustausch, Diskussionen und Unterstützung von Profis für Anfänger.

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Alfred Zügner, Brünn

Auch Felix Gundacker ist wie bei jedem anderen Termin wieder da und untertützt bei Spezialfragen. Was uns aber ganz besonders freut, dass unser „schon fast Stammgast“ Alfred Zügner wieder aus Brünn gekommen ist.

4. Stammtisch am 16.6.2015

Dienstag, 16. Juni 2015, Beginn 18.00 Uhr, wieder im Gasthaus Ebner statt.

Gaststätte Ebner, 1150 Wien, Neubaugürtel 33

Für diesen GENEALOGENSTAMMTISCH.IN.WIEN wurde wieder ein spannendes Thema vorgesehen:

Dipl.-.Ing. Leopold Strenn: „Eheverträge, Testamente und Verlassenschaftsabhandlungen“

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Leopold Strenn

Eheverträge und Verlassenschaftsabhandlungen enthalten wertvolle Informationen für die Familien- und Hausgeschichtsforschung. Oft können genealogische Fragestellungen nur mit diesen Urkunden gelöst werden. Sie liefern jedoch auch viele wertvolle weitere Informationen zum Besitz der betroffenen Personen, das „Futter“ für den Forscher oder die Forscherin.

Dipl.-Ing. Leopold Strenn beschäftigt sich seit ca. 15 Jahren mit diesen Quellen. Im Zuge seiner genealogischen Forschungen, aber auch im Rahmen der Erstellung von Haus- und Ortschroniken konnte er viele interessante Beispiele sammeln.

Neben den rechtlichen Grundlagen brachte Strenn auch viele Beispiele von der Zeit Maria Theresias bis ins 20. Jahrhundert. Es ging um Wirte, Bauern, Handwerker und deren Vermögen, aber auch ein Komponist namens Hermann Mayer wurde behandelt.

Wir haben einen spannenden, lehrreichen und unterhaltsamen Abend hinter uns!